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Impressionen der letzten Anlässe

05.09.2020, Tag der offenen Tür, G. Baumgartner AG, Hagendorn

Naturtour, Maschinentour, Klaviatur

Die Firma G. Baumgartner lud zur Maschinen- und Naturtour ein – und präsentiert das Innovationsprojekt Gottfried Baumgartner

Am Tag der offenen Tür am Samstag, 5. September konnten sich die Besucher auf der Maschinentour davon überzeugen, wie modern die Fensterfabrikation G. Baumgartner ist und wie zukunftsweisend sich das Innovationsprojekt Gottfried Baumgartner präsentiert. Auf der Naturtour wurde deutlich, wie ökologisch wertvoll das begrünte Dach, die das Gebäude umhüllende Hecke sowie die Weiher sind – und wie die Situation im Rahmen des Innovationsprojekts Gottfried Baumgartner weiter verbessert wird.

„Verantwortungsbewusstes Wirtschaften“

Begeistert von der Naturtour zeigte sich Gemeindepräsident Georges Helfenstein, der wie die Gemeinderäte Rolf Ineichen und Drin Alaj den Tag der offenen Tür besuchten. „Landschaftsarchitektin Blanche Keeris hat mit ihren Erläuterungen im Gelände zum Dach, zu den Weihern und zu den weiteren Flächen einen Superjob gemacht. An diesem Projekt, heute und in Zukunft, sehen wir, wie verantwortungsbewusstes Wirtschaften geht.“

Ein Besucher aus der Nachbarschaft in Hagendorn, der zusammen mit seiner Tochter an der Naturtour teilnahm, war ebenfalls voll des Lobes: „Hier wurde, im Gegensatz zu vielen gewerblichen Bauten, nicht einfach eine Kiste in die Landschaft gestellt. Die Fabrikation nimmt Rücksicht auf die Natur und gibt ihr den notwendigen Raum.“

Stefan Baumgartner, Exekutiver Verwaltungsratspräsident des Unternehmens, nahm diese lobenden Worte gerne zur Kenntnis. „Das Lob freut uns – und ist klarer Auftrag, beim Bau und Betrieb des geplanten Innovationsprojekts Gottfried Baumgartner ökologische Aspekte stark zu berücksichtigen.“

Fast 200 Jahre – rund 300 Mitarbeiter

In seinen Präsentationen wies er auf die Geschichte des Unternehmens hin, das vor bald 200 Jahren in Hagendorn gegründet und in seiner heutigen Form von seinen Eltern Thomas und Maria Baumgartner aufgebaut wurde. Stefan Baumgartner führt das Unternehmen in sechster Generation zusammen mit seinen Brüdern Adrian und Fabian und mit der Unterstützung von rund 300 Mitarbeitern.

Die G. Baumgartner AG produziert heute Holzmetall- und Holzfenster in anspruchsvollen Projekten in der ganzen Schweiz: Gezeigt wurden in diesem Kontext an der Präsentation der «Jabee-Tower» in Dübendorf, der mit 100 Metern Höhe als höchstes Wohngebäude mit Mietwohnungen der Schweiz gilt. Nicht weniger eindrücklich sind der Gebäudekomplex «Vortex» bei Lausanne, der für die Jugendolympiade geplant und erstellt wurde sowie die Überbauung «Tic-Tric-Trac» in Zürich Binz, die unter anderem mit gebogenen Fenstern fasziniert. Grosse Freude hat Stefan Baumgartner auch, dass die Firma G. Baumgartner die Fenster für die neue Raiffeisenbank in Cham - mit Blick auf den Kirchturm – liefern konnte.  

„Kompetent und innovativ“

Heute kann die G. Baumgartner AG als modernste Fensterfabrikation der Schweiz und wohl auch Europas bezeichnet werden. Das Unternehmensmotto lautet. „Messbar besser“: „Zuerst sind wir kompetent und innovativ in der Planung, danach verlässlich in Produktion und Montage“, betonte Stefan Baumgartner.

„Messbar besser“ - dazu zählt die G. Baumgartner AG auch Werte der Nachhaltigkeit. Entscheidend sind der CO2-Ausstoss sowie die Energie-Effizienz. Bezüglich CO2-Ausstoss bei Erstellung und Entsorgung errechnen sich für Baumgartner-Fenster gegenüber der Konkurrenz pro Quadratmeter Fensterfläche CO2-Einsparungen von 60 bis 160 Kilo und damit 28 bis 45%. Pro Jahr entspricht das 18'000 bis 47'000 Tonnen CO2, womit sich gemäss Abgabesatz des CO2-Gesetzes Einsparungen von 2,2 bis 5,6 Mio. Fr. errechnen.

Was die Energie-Effizienz im Verbrauch betrifft, sind Baumgartner Fenster 12% besser als der nächste Konkurrent und wurden vom angesehenen Schweizer Ökovergleichsdienst Topten soeben zum besten Fenster der Schweiz gekürt.

Vorsprung halten

Damit der Vorsprung gegenüber der Konkurrenz gehalten werden kann, wird in das Innovationsprojekt Gottfried Baumgartner investiert. Dieses soll eine bauliche Verdichtung, gleichzeitig eine Integration und Aufwertung erlauben – auch in ökologischer Hinsicht: Die ökologisch wertvolle Hecke wird erweitert und die Gebäude auch in Zukunft umhüllen. Das Dach des neuen Gebäudeteils wird ebenfalls begrünt. Die bestehenden Teiche und Gewässer werden Richtung Lorze verbunden.

Stefan Baumgartner betonte, dass seit 2013 eine Notwendigkeit besteht, die Produktionsfläche umzugestalten. Deshalb sollen die Produktionsanlagen nachhaltig erneuert werden, was auch in Zukunft erlauben wird, die Anforderungen des Marktes zu erfüllen: Ziel ist, die Produkte noch spezifischer herzustellen was die Fassadentechnik, die Gebäudeautomation, die Sicherheit, die Ökologie sowie die spezifischen architektonischen Vorgaben bedingt. „Das ruft nach neuen, flexibleren und auch grösseren Produktionsanlagen“, betonte er. Heute besteht die Produktion aus 17 Fertigungszellen mit je bis zu 14 Maschinen. „Es braucht Manövrier-Fläche für die Erneuerung“, betonte der Unternehmenschef.

Nicht zuletzt geht es beim Innovationsprojekt Gottfried Baumgartner auch darum, die Transporte zu optimieren und die Verlässlichkeit zu erhöhen. Bezüglich Hochregallager sind keine Transporte mehr ins Aussenlager vorgesehen. In der Aluminiumbearbeitung wird die Wertschöpfungskette nach Hagendorn verlegt, womit ebenfalls Transporte eingespart werden können. Zudem werden sämtliche Holzabfälle verwertet, auch für die Kühlung. Die Transporte für den Verkauf dieser Abfälle entfallen ebenfalls.

Abstimmung am 29. November 2020

Damit dies alles möglich wird, ist die Zustimmung der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Einwohnergemeinde Cham notwendig. Am 29. November findet die entsprechende Urnenabstimmung über die Änderung des Bebauungsplanes Allmend Hagendorn sowie die Teiländerung des Zonenplans statt.  

Architekt Christoph Steiger von Graber & Steiger erläuterte das Konzept des Innovationsprojekts Gottfried Baumgartner und wies auf die Verbesserungen hin, die das Projekt in den vergangenen Jahren auch dank den Eingaben aus der Nachbarschaft erfahren hat. So wurde die Erschliessung des Areals so angepasst, dass die Frauentalstrasse und damit der Spielplatz Lorzenparadies nicht mehr tangiert werden. Was den Verkehr während der Erstellung des Innovationsprojekts betrifft, so erläuterte er das Konzept mit der Führung über die Wytistrasse direkt von der Sinserstrasse.

Poesie des Moments

Landschaftsarchitektin Blanche Keeris erklärte das ökologische Konzept rund um die „grüne Fabrik“ und führte die zahlreichen Besucher – an der zweiten Führung nahmen 70 Personen teil – auf das Dach und durch das umliegende Gelände. Zum begrünten Dach erklärte sie unter anderem, dass mit dem bewussten Verzicht auf eine kontinuierliche Entwässerung ein Experiment gewagt wurde, das sich - auch aufgrund der jahreszeitlichen Anpassung des Wasserspiegels - insgesamt bewährt hat und in stetiger Entwicklung ist. Auch im Gelände sind unterschiedlich feuchte Teilgebiete für Flora und Fauna ausgesprochen wertvoll. Dass im Zusammenhang mit dem Innovationsprojekt eine weitere ökologische Vernetzung Richtung Lorze erreicht wird, ist ein zusätzliches Plus. 

Gross war auch das Interesse der Besucher an der Maschinentour – dem Rundgang durch die Fabrikation. Neben Nachbarn aus Hagendorn sowie Interessierten aus Cham und dem weiteren Kanton Zug waren auch zwei Teams des SC Cham (BA-Junioren und SC Cham III – Baumgartners sind Sponsoren des Heim- respektive des Auswärtsdresses) interessierte Besucher. Durch die Produktion geführt wurden sie von Baumgartner-Mitarbeiter und SC-Cham-Spieler Lorenz Hahne.

Zum Abschluss des Morgens spielte der Hagendorner Hans Hassler, mit der Band „Stubete Gäng“ national bekannt, mit viel Können und Poesie auf seinem Akkordeon. Zu den Besuchern gehörte auch sein Sohn und Bandmitglied Aurel Hassler, der dem Tag der offenen Tür der Firma G. Baumgartner eine besondere Seite abgewinnen konnte: „Man sah wieder einmal viele Hagendörnler“, was immer schön ist.  Die Musik von Hans Hassler passte bestens zur Stimmung an den Holzbänken und Holztischen, die zwischen der eindrücklichen Fabrikation und dem idyllischen Weiher platziert worden waren. Naturtour, Maschinentour, Klaviatur.

19.08.2020, Zuger Wirtschaftskammer "After Work Get Together"

Innovation und Tradition – eine spannende Verbindung

Netzwerkanlass „After work get together“ bei der Firma G. Baumgartner in Hagendorn

Die Zuger Wirtschaftskammer besuchte die G. Baumgartner AG in Hagendorn. Die Besucher zeigten sich begeistert vom modernen Betrieb, dem geplanten Innovationsprojekt Gottfried Baumgartner – und der ausgesprochen gut gelungenen Eingliederung in die einmalige und schöne Landschaft.

Gastgeber Stefan Baumgartner, Verwaltungsratspräsident und Unternehmensleiter, präsentierte den ZWK-Mitgliedern das traditionsreiche Chamer Familienunternehmen, das er zusammen mit seinen Brüdern Adrian und Fabian in sechster Generation und mit der Unterstützung von rund 300 Mitarbeitern führt.

Made in Cham – für die ganze Schweiz

Aufgebaut vom heutigen Ehrenpräsidenten Thomas Baumgartner und seiner Frau Maria Baumgartner, produziert die G. Baumgartner AG heute Holzmetall- und Holzfenster in anspruchsvollen Projekten in der ganzen Schweiz.

Stefan Baumgartner erwähnte in diesem Kontext den«Jabee-Tower» in Dübendorf, das mit 100 Metern Höhe höchstes Wohngebäude mit Mietwohnungen der Schweiz, den Gebäudekomplex «Vortex» bei Lausanne, der für die Jugendolympiade geplant und erstellt wurde, die Überbauung «Tic-Tric-Trac» in Zürich Binz, die unter anderem mit gebogenen Fenstern überzeugt und schliesslich – nahe bei Zuhause – die Raiffeisenbank in Cham mit Blick auf den Kirchturm.

Nachhaltig unterwegs

Die G. Baumgartner AG gilt als modernste Fensterfabrikation der Schweiz und wohl auch Europas. „Messbar besser“ ist das Unternehmensmotto. „Zuerst sind wir kompetent und innovativ in der Planung, danach verlässlich in Produktion und Montage“, erklärte Stefan Baumgartner den Gästen der Zuger Wirtschaftskammer.

Das Unternehmen hat den Anspruch, messbar bessere Produkte bezüglich allen Leistungseigenschaften zu bieten, dazu zählt die G. Baumgartner AG auch Werte der Nachhaltigkeit. Entscheidend sind der CO2-Ausstoss sowie die Energie-Effizienz.

Was den CO2-Ausstoss bei Erstellung und Entsorgung betrifft, so errechnen sich für Baumgartner-Fenster gemäss Stefan Baumgartner gegenüber der Konkurrenz pro Quadratmeter Fensterfläche CO2-Einsparungen von 60 bis 160 Kilo und damit 28 bis 45%. Pro Jahr entspricht das 18'000 bis 47'000 Tonnen CO2, womit sich gemäss Abgabesatzes des CO2-Gesetzes Einsparungen von 2,2 bis 5,6 Mio. Fr. errechnen.

Bezüglich der Energieeffizienz im Verbrauch sind Baumgartner Fenster 12% besser als der nächste Konkurrent und wurden vom angesehenen Schweizer Ökovergleichsdienst Topten soeben zum besten Fenster gekürt.

Stillstand wäre Rückschritt

Doch Stillstand wäre Rückschritt, und deshalb steckt die Firma G. Baumgartner AG mitten in der Planung des Innovationsprojekts Gottfried Baumgartner. Der Name erinnert an Gottfried Baumgartner senior, der die Peltonturbine einführte, die eine Effizienzsteigerung und Qualitätsverbesserung der damaligen Hobelmaschine ermöglichte.

Mit dem Projekt wird eine bauliche Verdichtung, gleichzeitig eine Integration und Aufwertung erreicht. Die Kennzeichen der „grünen Fabrik“ bleiben aber selbstverständlich erhalten und werden weiterentwickelt: Die ökologisch wertvolle Hecke wird erweitert und wird die Gebäude auch in Zukunft umhüllen, das Dach des neuen Gebäudeteils wird ebenfalls begrünt, die Teiche und Gewässer werden Richtung Lorze verbunden.

17 Fertigungszellen mit je bis 14 Maschinen

Stefan Baumgartner machte vor der Zuger Wirtschaftskammer deutlich, dass seit 2013 eine Notwendigkeit besteht, die Produktionsfläche umzugestalten. Nun werden die Produktionsanlagen nachhaltig erneuert, um die künftigen Anforderungen des Marktes zu erfüllen: Die Produkte sollen viel spezifischer hergestellt werden können und zwar in Bezug auf die Fassadentechnik, die Gebäudeautomation, die Sicherheit, die Ökologie sowie die spezifischen architektonischen Vorgaben. „Dies bedingt neue, flexiblere und auch grössere Produktionsanlagen“, erläuterte er. Heute besteht die Produktion aus 17 Fertigungszellen mit je bis zu 14 Maschinen. „Es braucht Manövrier-Fläche für die Erneuerung“, betonte der Unternehmenschef deutlich.

Und schliesslich geht es bei den Plänen darum, die Transporte zu optimieren und die Verlässlichkeit zu erhöhen. Was die Hochregallager betrifft, so sind keine Transporte mehr ins Aussenlager vorgesehen. In der Aluminiumbearbeitung wird die Wertschöpfungskette nach Hagendorn verlegt, was ebenfalls Transporte einspart. Und schliesslich werden sämtliche Holzabfälle verwertet, neu auch für die Kühlung. Die Transporte für den Verkauf dieser Abfälle entfallen deshalb.

„Eindrückliche Produktion“

Dirk Hoffmann, Vorsitzender des Ausschusses Industrie und Technologie der Zuger Wirtschaftskammer, zeigte sich nach dem Rundgang durch die Produktion beeindruckt. „Die Produktion der G. Baumgartner AG weist einen sehr hohen Automatisierungsgrad auf. Dies ist mit ein entscheidender Faktor, um in der Schweiz auch in Zukunft erfolgreich fertigen zu können“, sagte der Metall-Zug-Manager.

Was das Innovationsprojekt und die dafür notwendige Volksabstimmung in Cham betrifft, so drücke die Zuger Wirtschaftskammer der G. Baumgartner AG beide Daumen.

Verbunden mit Sika

Begeistert zeigte sich auch Ivo Schädler, Konzernleitungsmitglied der global tätigen Zuger Gruppe Sika, die seit Jahrzehnten mit dem Familienunternehmen G. Baumgartner im wahrsten Sinne des Wortes verbunden ist: In einem effizienten Prozess werden die Baumgartner-Fenster dank Sika-Technologie und Sika-Knowhow vollautomatisch verklebt.

„Was sonst in der Automobilindustrie üblich ist, wird von der Firma G. Baumgartner auf innovative Art und Weise umgesetzt. Wir sind stolz, dass wir zum Erfolg des Familienunternehmens beitragen können“, sagte Ivo Schädler, der aus Zug stammt und das Sika-Geschäft in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten verantwortet.

„Wichtiger Arbeitgeber“

Abschliessend überbrachte Gemeinderat Arno Grüter in Stellvertretung von Gemeindepräsident Georges Helfenstein die Willkommensgrüsse der Chamer Exekutive. „Wir freuen uns, dass die Zuger Wirtschaftskammer im schönen Ennetsee und bei einem der grössten industriellen Arbeitgeber der Gemeinde Cham Station macht.“

Arno Grüter unterstrich, dass die Gemeinde Cham mit Überzeugung hinter dem Innovationsprojekt Gottfried Baumgartner steht und nutzte die Präsenz der Wirtschaftskammer, um etwas Standortförderung zu betreiben: „Cham ist ein Superstandort, hat nicht zuletzt dank dem Papieri-Areal und weiteren interessanten Projekten viel Potenzial und kann sich über vielversprechende Zuzüge freuen.“

Idyllische Kulisse

Über die besonderen Qualitäten Chams und Hagendorns konnten sich die Gäste anschliessend bei „Gehacktem und Hörnli“ überzeugen – und dies an Tischen, Stühlen sowie Stehtischen (aus Paletten) vor idyllischer Kulisse: Die Teiche und die Hecke im Vordergrund, die Kühe und der Frauentaler Wald im Hintergrund. „Es ist einfach schön in Hagendorn“, sagte zum Abschluss in kleiner Runde einer, der es wissen muss: Ehrenpräsident Thomas Baumgartner. Innovation und Tradition - eine spannende Verbindung.

Und ganz zum Schluss: Die Wirtschaftskammer bedankte sich nicht einzig mit Worten, sondern auch mit Taten für die nette Einladung. Einige Tage nach der Veranstaltung wurden zur Znüni-Pause feine Sandwiches angeliefert, die alsdann vor dem Fabrikationsgebäude bei einem Schwatz genossen wurden.

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